9. Aufenthalt in Beograd
Da dies die erste Nacht ist die richtig zum
Ausruhen verleitet, schlafe ich leider sehr lange und mache mich erst gegen 11
Uhr zur Stadtbesichtigung auf.
Nach einem Spaziergang durch die Altstadt gehe ich zu Fuß zum Bahnhof, um eine
Fahrkarte für den morgigen Zug nach Wien zu kaufen (Der Zug ist in Serbien
reservierungspflichtig, wodurch ich das nicht erst kurz vor Abfahrt erledigen
will)
Nach Mittagessen benutze ich eine Straßenbahn
um einen der peripheren Stadtteile Beograds zu erkunden.
Nach einem kurzen Fotostopp fahre ich mit einer anderen Straßenbahn, die mich durch die östliche Altstadt bis zur Burg bringt.
Dort marschiere ich dann rauf und nach einem kurzen Relax-Bier (und etwa 30-40 Fotos) gehe ich wieder in Richtung Hotel.
Eindrücke aus Belgrad:
- Man merkt kaum, dass hier vor relativ kurzer Zeit noch Krieg bzw. Bürgerkrieg geherrscht hat. Es gibt nur 2 öffentliche Gebäude in der Innenstadt die ausgebrannt sind. Möglicherweise ist hier geplant, diese in diesem Zustand als Mahnmahl zu konservieren.
- Die Sauberkeit ist etwas schlechter wie z.B. in Prag, jedoch um Welten besser als in Griechischen Metropolen.
- Interessant ist die komplett durchmischte Verwendung der lateinischen und kyrillischen Schrift. Wenn man eine der beiden Schriften nicht beherrscht, ist es sehr schwer, sich zurechtzufinden.
- Der Straßenverkehr läuft südländisch-chaotisch ab.
- Die Plattenbausiedlungen am Stadtrand sind zwar keine Augenweise, jedoch wesentlich hochwertiger gebaut als jene in den anderen ex-kommunistischen Ländern. Es ist an vielen Details erkennbar, dass zu Titos Zeiten Jugoslawien der mit Abstand wohlhabendste planwirtschaftliche Staat war.
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FuZo Belgrad |
Nebengasse |
Reiterdenkmal |
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Hotel Moskwa |
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Hier wird wohl mal Tito gestanden haben... |
Zerstörtes Ministerium |
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Bahnhof |
Tramvaj |
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HTL am Rande Beograds |
Stadtrandsiedlungen |
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Burg |
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Kamottes Wirtshaus in der Burg |
Wirtshaus von unten |
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Traumhafte Kulisse für Sportanlagen. |
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